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Mit deutlichem Erfolg "wieder in die Spur gefunden"

Mittelfeldspieler Hamza Mokeddem war nur schwer vom Ball zu trennen. Foto: Mathias Merk
Mittelfeldspieler Hamza Mokeddem war nur schwer vom Ball zu trennen. Foto: Mathias Merk

"Dieser Sieg war ganz wichtig, um nach dem Unentschieden bei BFSV Atlantik 97 wieder in die Spur zu finden", befand unser Coach Simon Gottschling nach dem Abpfiff. Am Ende stand es 8:0 für uns. Ein Kantersieg, der eigentlich für einen klaren Spielverlauf spricht, wenn man sich nur das Ergebnis betrachtet. Den gab es schließlich auch, jedoch sah das zunächst am Anfang nicht unbedingt danach aus. Denn das was unsere Jungs in der ersten Halbzeit zeigten, war eher durchwachsen. Vor allem in der Anfangsphase. Den Führungstreffer in der 17 Minute durch Daniel "Taka" Otremba konnte man deshalb als eine Art "Türöffner" bezeichnen.

Im Anschluss bekamen wir zwar das Geschehen immer besser in den Griff, allerdings waren wir bis zur Pause lange nicht überzeugend genug, auch wenn wir zweimal das Aluminium trafen (Nicklas Frers in der 17. Minute an den linken Pfosten und Deniz Herber in der 29. Minute auf die Latte). Deshalb war es umso wichtiger, noch vor dem Seitenwechsel auf 2:0 zu erhöhen. Dafür zuständig: Unser Kapitän Dave Fehlandt (44.).

Die Marschrichtung war klar: Nach dem Wiederanpfiff musste nachgelegt werden, um Ruhe in das Spiel zu bekommen. Und genau das klappte super. Es dauert nur 74 Sekunden, bis es erneut im Kasten der Lauenburger klingelte. Wieder war es Otremba, der in der Offensive für ganz schön viel Wirbel sorgte. Im Anschluss an unsere 3:0-Führung wurde dann das Heft komplett in die Hand genommen. Zwar nicht mit einer "Galavorstellung", aber das was nötig war, brachte unser Team so gekonnt auf das Parkett, dass die Mannen des FC Lauenburg uns immer weniger entgegenbrachten. Wir konnten, durften und wollten somit unser Spiel nach Belieben aufziehen. Im späteren Verlauf der Partie ließen die Gegner immer mehr nach und unsere Truppe rief zunehmend ihre Qualitäten ab. So kam es, dass es noch fünf weitere Buden für uns hagelte. In der 60. Minute zeigte sich unser Doppeltorschütze Otremba als Vorbereiter und legte Hamza Mokeddem das 4:0 auf. Dabei hatte der Torschütze wohl Blut geleckt. Denn gerade mal sechs Zeigerumdrehungen später erhöhte er auf 5:0.

Aber wir haben ja auch noch andere Offensivakteure. Mike Meyer ist zum Beispiel so Jemand. Er machte das halbe Dutzend voll (75.) und freute sich mit einem ganz eigenen "Torjubel". Dabei drehte Meyer seine rechte Handfläche nach oben und ließ darüber seine linke Faust kreisen (siehe Bild in der angehängten Galerie). Was das zu beuteten hatte, ist übrigens immernoch interessant zu wissen. Mittelfeldspieler Hamza Mokeddem war nur schwer vom Ball zu trennen. Foto: Mathias Merk

Für den nächsten Schuss ins Glück hatten wir heute Jemanden im Team, der einfach nicht genug bekam: Otremba! Seine bisherigen zwei Treffer und ein Assist reichten ihm noch nicht. In der 81. Minute wurde der Stürmer von Marcel Meyer mit einem Heber über die Abwehr mustergültig in Szene gesetzt. Somit stand "Taka" freistehend vor keiner allzu schweren Aufgabe und erzielte sein drittes Tor an diesem Tag zum 7:0. Den Schlusspunkt setzte unser Neuzugang Emre Kahyaoglu. Nach seiner Einwechslung in der 61. Minute wusste der Linksverteidiger durchaus zu überzeugen und belohnte sich selbst mit seinem Treffer zum 8:0 in der letzten Aktion des Spiels. Danach pfiff der Unparteiische die Begegnung ab und wir freuten uns über einen weiteren ganz wichtigen Schritt, den wir gehen konnten.

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