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Die Teams der Bezirksliga Ost 2018/19

Die Teams sind mit Berücksichtigung ihrer Platzierungen in dieser Reihenfolge aufgeführt.
Die Teams sind mit Berücksichtigung ihrer Platzierungen in dieser Reihenfolge aufgeführt.

Der Hamburger Fußball Verband (HFV) hat die Staffeleinteilungen veröffentlicht. Somit steht bereits fest, dass wir, wie beantragt, in der Bezirksliga Ost antreten werden. Welche Mannschaften noch zu dieser Staffel gehören und was es Wissenswertes über die verschiedenen Teams zu berichten gibt, kann man in diesem Artikel lesen.

 

Der FC Bergedorf 85 ist an den Sander Tannen beheimatet und lief in den letzten drei Spielzeiten in der Landesliga Hansa auf. Durch den diesjährigen Abstieg verließen zwar einige Leistungsträger den Verein, aber wenn man sich die Historie anschaut, wird schnell klar, dass ganz bestimmt alles dafür getan wird, um wieder aufzusteigen. Denn von 2009 bis 2013 spielten die "85er" durchgehend in der Oberliga. Bezirksliga könnte daher nur ein "Ausrutscher" sein. 

 

An der Fichtestraße freut man sich über einen neuen Kunstrasenplatz und über die Leistung der ersten Herren des SC Eilbek. Als Vizemeister haben die Jungs von Trainer Kerem Yildirim nur knapp den Aufstieg in die Landesliga verpasst. Seit Jahren spielt der SCE eine enorme Rolle im "Theater der Großen" in der Ost-Staffel. Zwar gingen ein paar wichtige Schlüsselspieler von Bord aber dafür wurde personell sehr gut nachgelegt und der Kader zudem in die Breite gezogen. Die Qualität ist vorhanden und auch in der kommenden Saison werden die Eilbeker ganz bestimmt wieder ein Wort in Sachen "Aufstieg" mitreden.

 

Nicht ganz so glücklich war man im letzten Sommer beim Ahrensburger TSV. Zwar wurde damals der Aufstieg kräftig gefeiert (Das Endspiel im Fernduell mit dem Hoisbütteler SV und anschließendem Unwetter wird ihnen wohl viele Jahre in Erinnerung bleiben), doch die Zuteilung in die Bezirksliga Ost schmeckte nicht so ganz. Sehr zu ihrem Leid, finden sich die Ahrensburger auch nächste Saison in der gleichen Liga wieder. Doch sollte die Enttäuschung eigentlich nicht zu groß sein. Denn das Team überzeugte in der jüngsten Vergangenheit auf ganzer Linie. Am Ende sprang ein hervorragender dritter Platz raus und mit 80 erzielten Toren in 28 Partien stellte die Mannschaft auch noch den besten Sturm. Wenn sie darauf aufbauen, wird es schwer für ihre Gegner.

 

Als nächstes ist der SV Börnsen zu nennen, der eine mehr als beachtliche Rückrunde spielte und mit großem Vorsprung auf dem ersten Platz der Rückrundentabelle landete. Nach der ersten Saisonhälfte war die Truppe nur einen Punkt von einem direkten Abstiegsplatz entfernt und bekam dann die Wende hin. Und was für eine! Das zeigt nicht nur Kampfgeist und Moral, sondern auch, dass dieses Team Fußball spielen kann. Es wird auf jeden Fall spannend, zu beobachten, ob diese Jungs an der zuletzt gezeigten Leistung anknüpfen können oder ob sie wieder ein halbes Jahr brauchen, um aufzuwachen und es dann allen zu zeigen, was in ihnen steckt. Der SVB wird wohl weiter eine gefährliche, weil unberechenbare, Wundertüte sein.

 

An der Snitgerreihe tragen so einige Hamburger Vereine ihre Spiele aus. So auch der ASV Hamburg. Als Trainer ist dort der sympathische Taktikfuchs Mo Wadhwa tätig, der ganz genau weiß, wie er seine Jungs auf die kommenden Gegner einzustellen hat. Es ist noch gar nicht so lange her, dass Mo auch beim Oststeinbeker SV als Co-Trainer sein Wissen an die Spieler weitergab. Und das damals noch in der Oberliga. Die Mischung zwischen diesem guten Trainer und der miteinander funktionierenden Truppe macht den ASV Hamburg gefährlich. In den letzten Jahren zählte der afghanische Club immer zu den ersten Fünf in der Bezirksliga.

 

Die Fünfhäuser des SC Vier- und Marschlande sind die nächste Gemeinschaft, die man auf dem Zettel haben sollte. Nach dem Abstieg aus der Landesliga zeigten sie, dass sie so schnell wie möglich wieder zurück wollen. Im ersten Jahr verpasste der SCVM mit dem zweiten Platz am Ende nur knapp den direkten Wiederaufstieg. In der zuletzt abgelaufenen Spielzeit reichte es jedoch nur noch für den sechsten Rang. Nichtsdestotrotz haben sie qualitativ so hochwertige Kicker in ihren Reihen, dass dieser Gegner mit Vorsicht zu genießen ist.

 

Der TuS Hamburg ist mittlerweile ein gut etablierter Bezirksligist. Es scheint so, als wäre das das optimale Klassement für diesen Verein. Am Ende springt immer ein sehr angenehmer Tabellenplatz heraus, der jenseits von Gut und Böse ist. Ob man am Gesundbrunnen damit vollkommen zufrieden ist, ist nicht bekannt. Aber Eines weiß man ganz sicher: Dieses Team bestand schon immer aus Kämpfern. 

 

Hat man den SC Wentorf als Gegner, darf man sich immer auf die Auswärtsspiele freuen. Denn neben hoch motivierten Fußballern gibt es dort auch noch eine echt wunderschöne Anlage, die immer wieder gerne besucht wird. Was das Sportliche angeht, hat es den Anschein, dass das Team noch versucht dorthin zu kommen, wo der TuS Hamburg bereits ist: Nämlich eine etablierte Bezirksliga-Mannschaft zu werden. Seit vier Jahren spielen sie nun in dieser Liga. Bisher landeten sie immer wieder im gesicherten Mittelfeld. Aber wer weiß: Vielleicht soll ja in der kommenden Saison doch schon ein nächster Schritt gegangen werden. Aufpassen ist auf jeden Fall angebracht.

 

Auf unsere lieben Nachbarn des Barsbütteler SV und des TSV Glinde freuen wir uns ganz besonders, weshalb sie nun auch zusammen genannt werden. Zu  beiden herrscht ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Der BSV rutschte letzten Sommer als Absteiger in die Ost-Staffel und kam anschließend nicht über einen neunten Rang hinaus. In Glinde gab man sich sogar mit dem elften Platz zufrieden. Gegen beide Mannschaften werden wir sicherlich jeweils zwei sehr spannende Partien bestreiten. Wir können es jedenfalls kaum erwarten.

 

Die Eisenbahner des ETSV Hamburg sind in Billwerder zuhause. Ihre Sportanlage befindet sich passender Weise fast nur einen Steinwurf von der S-Bahn Station "Mittlerer Landweg" (S2) entfernt. In der Vereinsgeschichte hatte man kaum etwas mit hören Ligen am Hut, weshalb der ETSV mittlerweile einfach zur Bezirksliga gehört. Dennoch haben auch diese Jungs nichts zu verschenken. Da kann man sich sicher sicher sein. 

 

Als Zweitvertretung eines Oberligisten, streben die Mannen des SV Curslack-Neuengamme II bestimmt auch mal die Landesliga an. Doch um dort hinzukommen, muss, wegen der Leistung in der gerade abgelaufenen Saison, noch sehr viel passieren. Denn der zwölfte Platz war näher an den Abstiegsrängen, als an der Tabellenspitze. Möchte man in diese Richtung angreifen, müssen wohl Veränderungen her. Und diese können in so einem toll geführten Verein wie dem SCVN schnell geschehen. Wir werden sehen, was man sich am Gramkowweg einfallen lässt. Dass dort viel Positives gesteuert werden kann, ist hinlänglich bekannt.

 

Kommen wir nun zur letzten Mannschaft, die auch schon im vergangenen Spieljahr in der Bezirksliga antrat: Der SC Schwarzenbek. Viel fehlte nicht mehr, dann hätte die Saison auch anders ausgehen können und der SCS hätte sich in der Kreisliga wiedergefunden. Dabei spielte die Truppe bis letzten Sommer insgesamt neun Jahre am Stück in der Landesliga. Was da geschehen ist, können wohl nur die Schwarzenbeker beantworten. Aber was wir uns denken können ist, dass das kommende Jahr ganz sicher erfolgreicher gestaltet werden soll. Deshalb werden sie bestimmt um jeden Meter kämpfen. Richtig so. Aber wir sind gewarnt. 

 

Zum ASV Bergedorf 85 muss für unsere Leserschaft nicht viel geschrieben werden. In der Kreisliga hatten unsere beiden Vereine schon ein paar mal das Vergnügen miteinander. Der ASV ist ebenfalls an den Sander Tannen zuhause (wie der FC Bergedorf auch) und er steigt genauso wie wir in die Bezirksliga auf. Personell scheint sich einiges getan zu haben, wie man der Öffentlichkeit entnehmen konnte. Mal sehen, ob das Früchte tragen wird. 

 

Als zuletzt zu nennender Gegner ist nach dem ASV Bergedorf und uns der dritte Aufsteiger im Bunde der TSV Wandsetal, der aus der Kreisliga 5 ebenfalls mit beachtlichen Ergebnissen hoch kommt. Denn nehmen wir nur mal das Torverhältnis von 102:29, wird klar, dass sich niemand vom TSV verstecken braucht. Sollten sie vielleicht sogar unterschätzt werden, können sie das ganz sicher für sich nutzen. Wir werden jedenfalls bedacht an die Sache herangehen.