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Intensives Trainingslager beendet – no pain no gain

Während die andere Hälfte des Teams unterwegs war, genehmigten sich diese Männer zum Abschluss des Trainingslagers noch eine verdiente Abkühlung im See. Foto: Mathias Merk
Während die andere Hälfte des Teams unterwegs war, genehmigten sich diese Männer zum Abschluss des Trainingslagers noch eine verdiente Abkühlung im See. Foto: Mathias Merk

 

Die fußballfreie Zeit war in der Tat recht kurz für unsere Spieler. Aber wenn man bedenkt, dass in vier Wochen bereits das erste Pflichtspiel ansteht, ist es quasi unumgänglich, früh mit der Vorbereitung anzufangen, wenn leistungsorientierter Fußball gespielt werden soll. Deshalb reiste die Mannschaft über`s Wochenende zum Lütjensee, wo sie teilweise sogar bis an ihre Grenzen und darüber hinaus gingen.

 

Hat man sich vor ein paar Tagen mit Menschen die nicht zum Oststeinbeker SV gehören, darüber unterhalten, dass unsere Mannschaft ein Trainingslager absolvieren wird, bekam man häufig ein Lächeln mit scherzhaft gemeinten Sätzen wie zum Beispiel: „Ja klar. Trainingslager um die Alkoholverträglichkeit weiter auszubauen, Shisha rauchen und Party machen.“ Und auch die Begegnung im Gasthof, nach unserer ersten Nacht, als die Angestellten überrascht waren, dass das Team schon seit den frühen Morgenstunden eine größere sportliche Einheit im Wald schob, war zu belächeln. „Wir dachten, ihr seid alle hier, um Urlaub zu machen“, sagte die Chefin des Hauses morgens um 08:00 Uhr, während sie für das spätere Frühstück eindeckte, was die Männer dann bekommen sollten, sobald sie wieder zurück waren.

 

Natürlich konnten abends alle noch ein wenig zusammensitzen. Und selbstverständlich haben wir auch alle zusammen das WM-Spiel Deutschland gegen Schweden geschaut. Aber hat man sich nach dem zweieinhalb tägigen Aufenthalt am Lütjensee mit den Spielern unterhalten, bekam man kaum noch eine Antwort. Denn aufgrund der vielen und sehr intensiven Trainingseinheiten, die die Trainer durchführten, waren die Krafttanks der Männer größtenteils so leer, dass diese erst mal aufgefüllt werden mussten, um wieder eine normale Konversation führen zu können.

 

Freitags am Gasthof Schleushörn (Lütjensee) angekommen, stand auch schon bald die erste Einheit für die Männer an. Nach einem gemeinsamen Spaziergang zum nahegelegenen Strandabschnitt rief der Coach schon bald alle zusammen, um einen ausgiebigen Waldlauf zu starten. Dabei muss erwähnt werden, dass es teilweise echt fiese Steigungen gab, die aber jeder gut meisterte. Anschließend ging es zum Strandabschnitt, wo noch weitere Übungen durchgeführt wurden. Das ganze Wochenende bestand hauptsächlich daraus, ein ordentliches und vor allem intensives Grundlagentraining durchzuführen. So stand am Samstag die erste Einheit um 7 Uhr und die Letzte um 17 Uhr an. Am Sonntag ging es um 8 Uhr los.

Zwischendurch gab es immer mal Regenerationsphasen aber dann mussten alle wieder hoch und Gas geben. Laufen, Zirkeltraining im Sand, Schwimmen, Stabilitätsübungen und vieles mehr waren die Inhalte der verschiedenen Einheiten. Für die Spieler war die Zeit sehr anstrengend. Aber sie wissen auch alle ganz genau, dass dies gut für ihre Leistungssteigerung ist. Deshalb war der Trainer am Ende des Wochenendes vollkommen zurecht mächtig stolz auf seine Truppe. Jeder von ihnen hat dieses intensive Wochenende sowohl sportlich als auch menschlich super gut mitgezogen. Dafür muss einfach auch mal der größte Respekt ausgesprochen werden. Ganz großes Kino, Männer!