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OSV vs. Cordi: Ebenbürtiges Duell mit gerechtem Ausgang

Neuzugang Adrian Voigt (vorne) sorgte für den Ausgleich. Foto: Hanno Bode
Neuzugang Adrian Voigt (vorne) sorgte für den Ausgleich. Foto: Hanno Bode

 

Nachdem am Montag den 25. Juni der Kreisligist SC Teutonia 10 in Oststeinbek zu Gast war, gegen den ein knapper 4:3-Sieg erreicht wurde, gab sich am darauffolgenden Freitag mit dem Oberligisten Concordia Hamburg ein durchaus größeres Kaliber die Ehre, am Meessen für ein freundschaftliches „Stell-Dich-ein“ vorbeizuschauen. Für die Gäste vom Bekkamp war es die erste Testpartie nach ihrem Vorbereitungsstart. Doch bei dieser namhaften Truppe von Neu-Trainer Frank P., der aus beruflichen Gründen selbst nicht anwesend war, dafür aber von Jens Sch. vertreten wurde, konnte davon ausgegangen werden, dass sie unseren Männern einiges abverlangen würden. Allerdings haben auch wir eine enorme Qualität in unseren Reihen.

Auch Hamza Mokeddem zeigte eine sehr starke Leistung. Foto: Hanno Bode
Auch Hamza Mokeddem zeigte eine sehr starke Leistung. Foto: Hanno Bode

 

Und genau diese Qualität riefen unsere „Men in Black“ über die kompletten 90 Minuten ab, was dazu beisteuerte, dass es für die Zuschauer ein wirklich sehr ansehnliches Fußballspiel zu sehen gab. Es machte durchgehend Spaß, zuzuschauen. Das war eine der Partien, bei der ein Fan am Ende nicht traurig über eine eventuelle Niederlage „seiner“ Mannschaft sein könnte, da er bestens unterhalten wurde. Durchgehend war Begeisterung am Spielfeldrand zu spüren. Als kleines Beispiel: Ein etwas erfahrenerer Cordi-Fan sagte Mitte der zweiten Halbzeit, dass „den Jungs von Concordia teilweise eine gewisse Überraschung darüber anzumerken ist, wie gut der OSV spielt. Ich glaube, damit haben sie gar nicht gerechnet. Das ist wirklich enorm gut, was die Ostbeker hier abliefern“, so die respektvollen Worte des Wandsbeker Anhängers, der sich aber ebenfalls über den sehr guten Auftritt seines Teams freute, wie er abschließend noch unterstrich.

 

Deshalb müssen wir an dieser Stelle auch gar nicht über eine Niederlage schreiben. Denn nach einem, von beiden Seiten, durch und durch hochwertig geführten Aufeinandertreffen trennten sich der OSV und Cordi am Ende zurecht mit einem 1:1 Unentschieden. Die erste Bude knipsten die Gäste in der 22. Minute, als das Leder so gekonnt eingenetzt wurde, dass unserem Torwart dabei keine Chance blieb, etwas gegen den Einschlag zu unternehmen. Die Antwort unserer Jungs ließ aber nicht allzu lange auf sich warten. Denn nur zwölf Zeigerumdrehungen später legte sich Danny Qasem auf der rechten Seite den Ball für einen Freistoß zurecht. Nach der Freigabe des Unparteiischen zirkelte der Standard-Experte dann den Ball punktgenau auf den Kopf von Neuzugang Adrian Voigt, der sich bravourös im Luftduell gleich gegen zwei Spieler durchsetzte und final das Leder zum Ausgleich in die Maschen schädelte. Ein absolut verdienter Treffer.

Maxi Grünberg war auf seiner rechten Seite kaum zu stoppen. Foto: Hanno Bode
Maxi Grünberg war auf seiner rechten Seite kaum zu stoppen. Foto: Hanno Bode

 

Ein nächstes Aufeinandertreffen steht bereits vor der Tür

 

Anschließend gab es bis zum Ende der Partie zwar kein weiteres Tor zu bejubeln, aber wie bereits erwähnt, war der Unterhaltsfaktor so hoch, dass das niemandem etwas ausmachte. In der zweiten Halbzeit war die Leistung unseres OSV im Vergleich zum angereisten Oberligisten sogar noch einen klitzekleinen Ticken besser, wobei nicht dafür garantiert werden kann, dass diese Sichtweise vielleicht doch etwas aus der Vereinsbrille gesehen wurde. Trotzdem bleibt die Meinung, dass die Ostbeker „Men in Black“ nach der Pause gegenüber dem super aufspielenden Cordi-Team nicht nur ebenbürtig, sondern tatsächlich auch einen Mü stärker auftraten.

 

Dennoch war das Unentschieden absolut gerechtfertigt und die Zuschauer durften sich bei allen mitgewirkten Akteuren dafür bedanken, dass sie ihnen einen tollen Fußballabend bescherten. Deshalb freuen wir uns schon jetzt auf das nächste Aufeinandertreffen am 15. Juli .2018 beim „Weinel Cup“, der auf den Plätzen des TSV Glinde ausgetragen wird. Was wir bereits wissen, ist, dass sich unsere Truppe an dem Tag ab 10 Uhr erneut mit den Bekkamplern messen darf. Dann dauert eine Partie zwar nur 2x 30 Minuten, doch auch in der Zeit kann sehr viel passieren. Das wird toll.

 

Zum Schluss jetzt noch etwas in eigener Sache: Wir richten ein großes DANKESCHÖN an Hanno Bode, der uns für diesen Bericht die echt schönen Bilder zur Verfügung stellte.