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Vier schöne Tore, drei Schützen, zwei Namen und ein Sieg

Die Mannschaft bejubelt einen Treffer von Youssef Sbou (dr. v. li.). Foto: Mathias Merk
Die Mannschaft bejubelt einen Treffer von Youssef Sbou (dr. v. li.). Foto: Mathias Merk

 

Bisher spielte unsere Mannschaft während der Sommervorbereitung gegen den Kreisligisten SC Teutonia 10 (4:3 Sieg) sowie gegen den Oberligisten Concordia und den Hansa Landesligisten SV Altengamme (jeweils 1:1 Unentschieden). Auch im vierten Test sollte für die Gäste, dieses Mal der FSV Geesthacht 07 (Kreisliga 3), in Oststeinbek nichts zu holen sein. Einen „Hurra-Fußball“ gab es dabei allerdings nicht zu bestaunen.

Vorbereiter Hamza Mokeddem machte ein starkes Spiel. Foto: Mathias Merk
Vorbereiter Hamza Mokeddem machte ein starkes Spiel. Foto: Mathias Merk

 

Durchgehend zeigte sich unser Team als die bessere Elf. Der Ball und das Spielgeschehen wurde dominiert. In der ersten Halbzeit kamen die „07er“ nur wenige Male vor oder in unsere Gefahrenzone. Das dann auch nur durch Standards. Für die Spielzüge vor des Gegners Gehäuse war der OSV zuständig. So wie auch in der 17. Minute, als Hamza Mokeddem an der rechten Seitenlinie seinen Gegenspieler gekonnt abschüttelte und die Pille in Richtung Strafraum flankte. Dort stand auf halb linker Position Youness Sbou an der Sechzehner-Linie parat, wo er das Leder mit dem Fuß bravourös annahm und anschließend zwei Gegenspieler aussteigen ließ. So hatte der als Linksverteidiger agierende Kicker kurzzeitig genug Platz, um den Ball mit viel Gefühl ins rechte untere Toreck zur 1:0-Führung zu schlenzen.

 

Was der eine Y. Sbou machte, konnte sein Zwillingsbruder aber auch. Zwölf Zeigerumdrehungen später vollendete Youssef Sbou einen tollen Spielzug, indem er eine Hereingabe von Nicklas „Müller“ Frers final per Direktabnahme verwertete und aus sechs Metern das Leder zum 2:0 ins Netz beförderte. Das waren sie dann aber auch fast schon: Die Höhepunkte bis zur Halbzeitpause. Denn die Gäste aus Geesthacht, die laut ihres Co-Trainers 70 Prozent ihrer Stammspieler nicht dabei hatten, konnten wohl nicht mehr Leistung bringen und unser Männer wollten anscheinend nicht. Warum auch? Es reichte vollkommen, um die bessere Mannschaft zu sein. Jedoch führte dann eine Unachtsamkeit doch noch am Ende des ersten Durchlaufs zum Anschlusstreffer für die Gäste. Wieder eine Standardsituation und ein anschließender Kopfball brachte die FSV`ler in der 45. Minute noch mal ran. 

Mike Meyer spitzelt den Ball am Keeper vorbei ins Tor. Foto: Mathias Merk
Mike Meyer spitzelt den Ball am Keeper vorbei ins Tor. Foto: Mathias Merk

 

Noch zwei Buden im zweiten Durchgang

Zum Wiederanpfiff schmiss Co-Trainer Alexander Kaya, der in diesem Spiel alleine die Geschicke seiner Mannschaft leitete, das Personalkarussell an. Akteure wie zum Beispiel Tarok Soltani, Fotis Andreou, Morad Sbou und Mike Meyer waren nun auch mit von der Partie. Doch für den nächsten Treffer sah sich einer verantwortlich, der schon während der ersten 45 Minuten einmal traf: Youssef Sbou. Es dauerte zwar ein bisschen, aber in der  73. Minute war es dann soweit. Mit einem technisch feinen Abschluss aus 22 Metern ließ der Neuzugang dem gegnerischen Torwart keine Chance und schnürte mit dieser Bude zum 3:1 seinen ersten Doppelpack für den Oststeinbeker SV. Etwas später erhitzten sich die Gemüter beider Teams etwas, doch der Unparteiische reagierte sehr gelassen, was dazu führte, dass sich schon bald alle wieder nur auf das runde Leder konzentrierten.

 

Zwar gab es auch in der zweiten Halbzeit keinen Fußball „zum-mit-der-Zunge-schnalzen“, aber die Leistung unserer Truppe war gut genug, um das Geschehen durchgehend bis zum Ende zu dominieren. Deshalb erhöhte Mike Meyer verdient und folgerichtig in der 88. Minute auch noch auf 4:1. Diesen Endstand besorgte Meyer, indem er sich im Vollsprint den Keeper ausschaute und anschließend mit dem rechten Außenrist am Schlussmann vorbei ins Gehäuse traf. Genau wie die drei Buden zuvor: Ein schönes Tor.