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Familienpremiere sorgt für ein kleines „TuS-Donnerwetter“

Foto: Mathias Reß
Foto: Mathias Reß

 

Es geht immer weiter. Unsere Erfolgsgeschichte nimmt ihren Lauf. Dieses Mal begrüßten wir in Oststeinbek das Team des TuS Hamburg. In diesem Spiel wurde nicht nur ein klares Ergebnis erzielt, sondern es gab zusätzlich auch noch die ein oder andere Randstory: Eine Familienpremiere und mehrere Treffer innerhalb kürzester Zeit.

 

Etwa 40 Minuten vor der Partie vernahmen wir über unserer Anlage dunkle Wolken und ein großes Donnern. Teile der bereits anwesenden Zuschauer befürchteten schon, dass das Spiel bei einem Gewitter nicht angepfiffen werden könnte. Doch es blieb bei dieser kleinen „Befürchtung“, da die Wolken noch vor dem Beginn der Begegnung wieder aufbrachen. So, dass lediglich das Team des TuS Hamburg ein kleines „Donnerwetter“ erlebte, da die Gäste am Ende mit einer klaren Niederlage ihre Heimreise antreten mussten.

 

Insgesamt erspielte sich unsere Mannschaft gefühlte 90 Prozent Ballbesitz. So fand der Ablauf hauptsächlich im Halbfeld unserer Gäste statt. Nur selten gelang es den Akteuren des TuS, über die Mittellinie zu kommen, weshalb sie sich erst in der zweiten Halbzeit ihre einzige Großchance erarbeiteten, die Keeper Thorben Joost jedoch mit einem starken Reflex parierte. Unsere Truppe leitete hingegen von Anfang an einen Vorstoß nach dem anderen ein, womit der Druck auf die Gegner immer größer wurde, was ohne Frage genauso sein sollte. Schließlich wurde ein weiterer Heimsieg angepeilt, wofür natürlich Tore von Nöten waren.

 

Für das Erste sorgte nach einer Viertelstunde Youness Sbou mit einem schönen Schuss aus 19 Metern halb linker Position. Dieser Schuss brachte so viel Effet, dass der Ball mit einer wunderbaren Flugkurve unhaltbar im rechten Knick einschlug. Ein schönes Tor! Bis zum zweiten Treffer dauerte es dann aber allerdings, trotz absoluter Überlegenheit, noch ein bisschen. Denn erst in der der Nachspielzeit, kurz vor der Pause, gelang es Youssef Sbou, nachdem Eddy Örün zunächst am Keeper scheiterte, einen Abpraller zum 2:0 zu verwerten.

 

Drei Tore in dreieinhalb Minuten

Eine solch große Zeitspanne zwischen erzielten Toren sollte es in den zweiten 45 Minuten jedoch nicht mehr geben. Nach etwas mehr als einer gespielten Stunde ging es plötzlich Schlag auf Schlag. Innerhalb von dreieinhalb Zeigerumdrehungen klingelte es satte dreimal im gegnerischen Kasten. Erst erhöhte Adrian Voigt den Spielstand auf 3:0 (65.) bevor Morad Sbou mit dem nächsten Angriff noch einen draufsetzte (66.). Damit gelang den Sbou-Brüdern etwas, was sie noch nie schafften: Es war nämlich das erste Mal in ihrem Fußballer-Dasein, dass sie alle Drei im selben Spiel einen Treffer markierten. Youssef Sbou machte es an diesem Abend sogar zweifach. Denn in der 69. Minute gelang dem Offensivspieler mit einem sehr sehenswerten Schuss der fünfte Treffer. Dieses 5:0 war dann aber auch schon der Endstand, da es unseren Männern im Anschluss nicht mehr gelang, trotz weiterer Hochkaräter, die Pille über die Linie zu drücken. Auch wenn der Torhunger in den letzten zwanzig Minuten ausgeblieben zu sein schien, zeigte die OSV-Elf dennoch eine echt gute Leistung, was im Anschluss gehörig mit den Fans und Zuschauern