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Verletzung trübt den hochverdienten Pokalsieg beim ASV Hamburg

OSV-Offensivallrounder Marcel Meyer (li.) im Zweikampf  mit seinem Gegenspieler. Foto: Maurice Herzog
OSV-Offensivallrounder Marcel Meyer (li.) im Zweikampf mit seinem Gegenspieler. Foto: Maurice Herzog

Viel los in Hamburg Horn an der Snitgerreihe. Im letzten noch ausstehenden Match der dritten Runde des ODDSET-Pokals war von beiden Mannschaften ordentlich Feuer drin. Was das Sportliche anging, so gestaltete sich die Partie allerdings nicht so ausgeglichen, wie zuvor angenommen. Über 90 Minuten dominierten wir die Begegnung, mussten dann aber kurz vor dem Ende einen großen Schrecken hinnehmen: Patryk "Butze" Marg verletzte sich scheinbar schwer.

 

Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen. Unsere Mannschaft führte bereits deutlich und der Sieg mit dem damit verbundenen Einzug in die vierte Runde des ODDSET-Pokals war uns nicht mehr zu nehmen. Dennoch zeigte sich unser Innenverteidiger Patryk Marg auch zu dieser Zeit noch aufopferungsvoll und ging hart in einen Zweikampf hinein, um einen Angriff zu unterbinden. Zwar beging der Verteidiger damit ein Foul, verletzte sich aber selbst so schwer dabei, dass er unter sehr großen Schmerzen am Bein vom Platz gestützt werden musste. Anschließend blieb "Butze" am Feldrand liegen und wurde weiterhin von unserem Physiotherapeuten unter sehr großen Schmerzen behandelt. Schnell war klar: Ein Rettungswagen muss her. Zur Stunde steht eine Diagnose noch aus. Wir wünschen von dieser Stelle alles erdenklich Gute und eine schnelle Besserung. Bleib stark Butze!

Youssef Sbou (vo.) wird von seinen Mitspielern nach seinem Tor gefeiert. Foto: Maurice Herzog
Youssef Sbou (vo.) wird von seinen Mitspielern nach seinem Tor gefeiert. Foto: Maurice Herzog

Mit einer "weltklasse" Leistung zum Sieg

 

Lediglich in der 82. Minute gab es eine nennenswerte Torchance des ASV Hamburg, als sich unser Keeper Thorben Joost einmal kurz verschätzte. Der Ball hatte aber nicht die Möglichkeit, über die Linie ins Netz zu rollen, da unsere Abwehr super mitspielte und auf der Linie rettete. Zu diesem Zeitpunkt führten wir aber bereits sehr komfortabel mit 3:0.  Dass am Ende mit einem 4:0 sogar ein sehr deutlicher Sieg für uns heraussprang, hätten die wenigstens gedacht, da im Vorfeld Jedem bewusst gewesen ist, dass dies ein Spiel auf Augenhöhe werden sollte. Allerdings kam es anders, als geglaubt. Denn durchgehend dominierten wir die Begegnung so sehr, dass wir uns phasenweise sogar im gegnerischen Halbfeld "festgebissen" haben. Versuche der Hausherren, für sich eine neue Spielsituation aufzuziehen, wurden mit einem frühen und schnellen Gegenpressing häufig sofort unterbunden. Deshalb: Auch wenn wir in der 23. Minute von einem Abstimmungsfehler profitierten, war der erste Treffer von Youssef Sbou zu diesem Zeitpunkt bereits "fällig". Weitere Chancen führten bis zur Pause jedoch noch nicht zu einem nächsten Treffer. 

 

Dieser wurde dann aber in der 57. Minute erzielt, als Deniz Herber in der ASV-Hälfte einen Abschlag von Keeper Joost annahm, einen Abwehrspieler umkurvte und aus 18 Metern flach in die Maschen traf. Wir führten somit souverän mit 2:0, was alle Oststeinbeker ordentlich durchatmen ließ. Eine absolute Beruhigung gab es dann 20 Zeigerumdrehungen vor dem Ende durch Adrian Voigt, der dann aus 15 Metern rechter Position ins lange Eck auf 3:0 für unser Team erhöhte. Der Deckel schien drauf zu sein. Zu abgeklärt traten unsere Männer auf, als, dass da noch hätte etwas anbrennen können. Doch fahrlässig durften wir trotzdem nicht werden. Immerhin war noch genug Zeit bis zum Schlusspfiff und der Gegner war einer, der durch seine vorhandenen Qualitäten jederzeit hätte eine Bude markieren können, wenn Unachtsamkeiten aufgekommen wären. Doch das OSV-Team hielt weiter die Spannung und Konzentration aufrecht und belohnte sich kurz vor Schluss sogar noch mit dem vierten Tor, nachdem der ASV-Keeper einen Schuss von Marcel Meyer abwehrte und Maximilian Kochsiek den Abpraller aus kürzester Distanz verwertete (87.). 

 

So gewannen wir auch diese Partie des laufenden Wettbewerbs. Und das mit solch einer guten Leistung, dass unser Coach anschließend zurecht mehrfach die Bezeichnung "weltklasse" im Bezug auf das Spiel seiner Mannschaft verwendete. Unsere Erfolgsgeschichte nimmt also weiter ihren Lauf. Doch nun hoffen wir erst mal nur das Beste für unseren Innenverteidiger "Butze" Marg!