Oststeinbek unterliegt Dersimspor nach zwei Standards

Seit fünf Spieltagen hatte der Oststeinbeker SV in der Landesliga Hansa kein Spiel mehr verloren. Nun kassierten unsere Jungs gegen Dersimspor Hamburg eine unglückliche 1:2 (0:0)-Niederlage. „Es war eine gute Partie von beiden Mannschaften, die durch zwei Standards entschieden wurde: ein brutal gut geschossener Freistoß, den selbst ein ter Stegen nicht gehalten hätte, dann ein mehr als zweifelhafter Elfmeter“, sagte OSV-Kapitän Dave Fehland. „Aber auch wir hatten unsere Chancen. Wenn wir aber vorn die Tore nicht machen, dürfen wir uns über den Ausgang der Partie nicht beklagen.“ An dem kämpferischen Einsatz, aber auch an der zuletzt häufig kritisierten Laufbereitschaft seiner Mannschaft hätte es nichts auszusetzen gegeben, so Fehland.

 

Die Entscheidung brachte ein Doppelschlag der Hamburger Mitte des zweiten Durchgangs. Mit sehenswertem Freistoß von der Strafraumgrenze traf Tom Sethmacher zum 0:1 (63. Minute), Elias Sawicki (70.) baute die Führung der Gastgeber aus. Für Oststeinbek traf nur noch der eingewechselte Nicklas Frers (76.).

 

„Wir waren auf dem Acker nicht griffig genug und haben versäumt, die Chancen zu nutzen“, sagte Trainer Simon Gottschling nach der Partie gegenüber dem Hamburger Abendblatt und lobte Ersatztorwart Jan Daniel Niedwetzki: „Er war unser bester Mann, hat zwei, drei herausragende Dinger gehalten. Das war sehr stark. Einen Wechsel in der Hackordnung bedeute das aber nicht.“

 

Noch ein Spieltag, dann ist die Hinrunde schon wieder beendet. Fehland zieht ein kurzes Fazit. „Vor dem Spiel gegen den ASV Hamburg liegen wir als Aufsteiger auf einem einstelligen Tabellenplatz, das ist nach wie vor unser erklärtes Saisonziel“, sagt der Teamchef. „Trotzdem wäre von der Qualität der Mannschaft her mehr drin gewesen. Wir haben einfach zu viele Punkte liegengelassen. Dennoch werden wir positiv in die Rückrunde gehen.“