Lotto-Pokal: Couragierte Oststeinbeker glänzen mit 5:1-Sieg beim FC Voran Ohe

 

Was für ein Start in die neue Spielzeit: Die Landesligafußballer des Oststeinbeker SV überzeugten im ersten Pflichtspiel nach der Corona-Zwangspause mit einem 5:1 (4:0)-Auswärtserfolg beim Ligakonkurrenten FC Voran Ohe vor allem spielerisch und zogen souverän in die zweite Runde des Lotto-Pokals ein. Weil couragierte Oststeinbeker am Freitagabend unter Flutlicht auf eher mutlose Oher trafen, schien der Auswärtserfolg zu keiner Zeit gefährdet. Neuzugang Idris Alioua ließ gleich zu Beginn der Partie zwei Reinbeker an der Strafraumgrenze stehen wie Fahnenstangen und vollstreckte nach sieben Minuten zur Führung. Kevin Ketelhorn erhöhte nach einem sehenswert vorgetragenen Angriff nur eine Minute später auf 2:0. Erneut Alioua (13. Minute) und Revin Köksal (34.) per Kopf nach einem von dem Doppeltorschützen auf das lange Eck platzierten Eckstoß sorgten für den auch in der Höhe verdienten Pausenstand.
Kleiner Wermutstropfen: Beim Treffer zum 1:4 durch Ohes Fabian Reimers (68.) verteidigte die Mannschaft von Simon Gottschling nicht konsequent genug. Kurz vor Ende der Partie hatte Kannafa Jibril Adamou seinen großen Auftritt: Oststeinbeks 20 Jahre alter Stürmer setzte sich nach einem mißglückten Rückpass im Strafraum der Gastgeber mit vorbildlichem körperlichen Einsatz gegen den knapp einen Kopf größeren Oher Mannschaftskapitän Daniel Walek durch und spitzelte den Ball zum Endstand in die Maschen.
„Eddy“ Örün ließ noch Minuten nach der Partie seinen Emotionen freien Lauf: „Ich bin vollauf begeistert, eine derartige Leistung habe ich lange nicht gesehen. Die Jungs haben die taktischen Vorgaben hervorragend umgesetzt“, sagte Oststeinbeks Co-Trainer. „Im ersten Durchgang war die Mannschaft enorm bissig, hat ihre Schnelligkeit ausgespielt und die Chancen eiskalt genutzt.“
Auch Bryan Reinecke ist mit dem Auftritt der nahezu neu formierten Mannschaft (17 Neuzugänge)  mehr als zufrieden. „Die Vorbereitung haben wir bei sehr hoher Trainingsbeteiligung intensiv genutzt. Die Jungs verstehen sich, haben viel Spaß miteinander“, sagt Oststeinbeks Ligamanager. „Wir sind auf einem guten Weg, wissen aber, dass wir hart arbeiten müssen, um für die bevorstehenden Aufgaben gewappnet zu sein."